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Hersteller von Feuerlöschanlagen werden immer wieder aufgefordert, für ihre Löschanlagen oder deren Bauteile EU-Konformitätserklärungen zu liefern. Zur Klarstellung, ob eine EU-Konformitätserklärung erforderlich ist und falls ja, welche Bedingungen dafür erfüllt sein müssen, wurde von den stationären Fachgruppen im bvfa e.V. dieses Positionspapier erstellt.
Nach einer Serie von Theaterbränden im 19. Jahrhundert mit katastrophalem Ausgang wurden die Brandschutzmaßnahmen in Theatern, Opern- und Schauspielhäusern weltweit verstärkt. So ist seitdem die Trennung von Zuschauerraum und Bühnenhaus durch einen feuerfesten Schutzvorhang („Eiserner Vorhang“) vorgeschrieben.
Heutzutage werden Zuschauer und Personal zusätzlich durch moderne Sicherheitstechnik wie automatische Löschanlagen, Brandmeldeanlagen (BMA) sowie Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) zuverlässig vor den Auswirkungen eines Brandes geschützt.
Mit Erfolg: seit vielen Jahren ist in Deutschland in diesen Einrichtungen kein Feuer mit Toten oder Schwerverletzten mehr zu beklagen. In der Öffentlichkeit wird aber die ungewollte Auslösung von Löschanlagen diskutiert, die große Schäden insbesondere an der Bühnentechnik verursachen kann.
Dieses Merkblatt beschreibt den Nutzen automatischer Löschanlagen in Theatern und Schauspielhäusern
und zeigt Maßnahmen zur Verhinderung von ungewollten Auslösungen auf.
Die Europäische Kommission hat in der Vergangenheit bereits verschiedene Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) reguliert. Darüber hinaus gibt es weitere Gesetzgebungsinitiativen, die die Verwendung von PFAS weiter einschränken werden. Dies hat insbesondere auch Auswirkungen auf die Verwendung von fluorierten Schaumlöschmitteln (AFFF). Man muss davon ausgehen, dass fluorhaltige Schaummittel mittel- und langfristig in der EU nur noch sehr beschränkt oder gar nicht mehr eingesetzt werden dürfen.
Dieses Merkblatt stellt das Wirkprinzip des Wassernebels sowie die unterschiedlichen Wassernebel-Technologien dar. Die verschiedenen Wassernebel-Techniken werden ohne jegliche Wertung hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Funktion beschrieben. Die Informationen geben einen Überblick über die Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten der Wassernebel-Löschanlage und die Abgrenzung zu anderen Löschtechniken (Sprinkleranlagen/Sprühwasser-Löschanlagen und Gaslöschanlagen).
Sprinkleranlagen in Krankenhäusern sind unverzichtbar. Brände in Krankenhäusern erkennen, rechtzeitig und wirkungsvoll bekämpfen ist die Hauptaufgabe einer Sprinkleranlage. Ihre Wirkungsweise in Krankenhäusern beschreibt dieses Papier. Es geht ebenso auf die Herausforderungen ein, auf die der Krankenhausbetrieb im Brandfall vorbereitet sein muss. Das Positionspapier kann nur einen allgemeinen Überblick geben. Das entsprechende Schutzkonzept muss stets an die Gegebenheiten vor Ort angepasst sein. Ein Brandschutzkonzept muss immer individuell wie ein Maßanzug angepasst sein.
Die Statistik der vergangenen Jahre ist deutlich. bvfa-Erhebungen, welche seit 2012 geführt werden, registrieren jährlich zwischen 150 und 200 Brände mit Toten und Verletzten. Und das, obwohl die betroffenen Einrichtungen in der Regel über vorschriftsmäßigen Brandschutz verfügten, das Personal ausreichend geschult war und die Feuerwehr rechtzeitig eintraf. Die häufigsten Brandursachen sind technische Defekte an elektrischen Geräten sowie menschliches Fehlverhalten. Sprinkleranlagen sind unter diesen Umständen unverzichtbar.
Dieses Positionspapier gibt einen Überblick über die Brandgefahren und möglichen Brandschutzkonzepte für automatische und nichtautomatische Parkhäuser. Der bvfa vertritt die Position, dass Wasser-Löschanlagen für Parkhäuser auch mit den heutigen Fahrzeugtypen die beste Option sind, um einen Brand effektiv einzudämmen. Die Hauptvorteile sowie die bekannten Anwendungsgrenzen und Nachteile von Wasser-Löschanlagen im Vergleich mit anderen Schutzsystemen werden dargestellt. Das Konzept muss ggf. an die Gegebenheiten in einem spezifischen Fall bzw. Gebäude oder zukünftige Produktentwicklungen bzw. Garagenverordnung der jeweiligen Region angepasst werden.
Sprinkleranlagen wirken zweifach, indem sie automatisch mit dem Löschvorgang beginnen und zugleich einen Alarm auslösen, der ein schnelles Anrücken der Feuerwehr ermöglicht. Die Sprinkleranlage unterstützt damit die Feuerwehr und versetzt sie in die Lage, bei der Evakuierung zu helfen, ohne dabei das eigene Leben oder das der weiteren Personen im Gebäude zu gefährden. Sprinkleranlagen tragen außerdem dazu bei, die Rettungswege möglichst rauchfrei zu halten. Sie haben sich als wirksame Maßnahme für den Schutz von Personen bewiesen. Mehr als 100 Jahre Erfahrung zeigen, dass Sprinkleranlagen auf besonders effektive Weise Leben schützen und Schäden begrenzen.
Mit der Überarbeitung der VdS-Richtlinie für Sprinkleranlagen (VdS CEA 4001:2021-01 [07]) wird ab dem 2. Halbjahr 2021 vom Einsatz von innenverzinktem Rohrmaterial in Nassanlagen abgeraten, da es zu sehr vereinzelten Schadensfällen bei Reparaturarbeiten an diesen Anlagen gekommen ist. Im VdS-Merkblatt „Verzinkte Rohrleitungen in Sprinkleranlagen“ (VdS 3891:2021-04 [01]) heißt es: „VdS Schadenverhütung sind keine Schadensfälle während des normalen Betriebes von Sprinkleranlagen bekannt. Alle bekannten Vorfälle ereigneten sich im Rahmen von Wartungen und Umbauarbeiten. Für diese Fälle gibt es organisatorische Maßnahmen, die zum Personenschutz getroffen werden können. Anhand der bekannten Fälle ist auch abzuleiten, dass es sich um kein Massenphänomen handelt.“ Es gibt daher keine Empfehlung zur Umrüstung von Altanlagen mit innenverzinktem Rohr.
Die im bvfa organisierten Errichterfirmen nehmen die Hinweise sehr ernst und informieren deshalb Mitarbeiter und Kunden über diese Problematik. Zum Schutz des Bedien-, Wartungs- und Montagepersonals sowie des Anlagesystems werden aktuell Sicherungsmaßnahmen erarbeitet.