Brandschutz in Museen, denkmalgeschützten Gebäuden und kulturhistorischen Stätten

Unersetzliche Werte – einmalige Güter

In historischen Gebäuden sowie in Museen, Archiven, Bibliotheken und Galerien befinden sich einzigartige Objekte von unschätzbarem Wert. Sie sind historisch unersetzliche und einmalige Güter, Wahrzeichen einer großen kulturellen Vergangenheit. Gehen sie verloren, kann sie keine Versicherung der Welt ersetzen. Da sie so nicht wiederbeschafft werden können, benötigen sie besonderen Schutz. Der Brandschutz für historische Gebäude und Kulturgüter ist deshalb gleichzeitig eine besondere Pflicht und Verantwortung.

 

 Anna Amalia Bibliothek Weimar - Rokoko-Saal vor und nach dem Brand

 

 

Brandschutz ist Denkmalschutz

Professionellen Brandschutz mit hohen denkmalpflegerischen und ästhetischen Ansprüchen zu verbinden ist meist weniger problematisch, als es oft scheint – auch bei Nachrüstungen in Bestandsbauten. So bieten heutzutage bereits viele denkmalgeschützte Gebäude und Einrichtungen, in denen Kunst- und Kulturgüter bewahrt werden, neben ihren kulturellen, häufig auch brandschutztechnische Highlights – diese aber versteckt und nahezu unsichtbar. Brandschutz ist ein aktiver Beitrag zum Denkmalschutz.

 

 

Brennender Dachstuhl
Anna Amalia Bibliothek Weimar

Das optimale Brandschutzkonzept

Ein überlegtes Brandschutzkonzept wird individuell auf das Gebäude abgestimmt und garantiert bestmögliche Sicherheit. Kulturhistorische Stätten wie z. B. Museen, Bibliotheken, Theater oder Archive werden zu bestimmten Tageszeiten – zumeist nachts – nicht genutzt. Dies führt dazu, dass vor allem nächtliche Brände erst spät entdeckt und bekämpft werden können. So geht in denkmalgeschützten Gebäuden eine beschleunigte Brandausbreitung durch Baumaterial und Bauweise mit einer verzögerten Branderkennung und Brandbekämpfung einher. In ländlichen Gebieten sind zudem die langen Anfahrtswege der Feuerwehr ein Problem.

 

 

 

 

Zum optimalen Brandschutzkonzept gehören

  • automatische Brandmeldeanlagen (z.B. mit Rauchmeldern); sie ermöglichen im Brandfall rund um die Uhr das rechtzeitige Einleiten von Gegenmaßnahmen, wie die Alarmierung der Feuerwehr oder die Auslösung einer Löschanlage.

 

  • automatische Löschanlagen zur Brandbekämpfung; dies können Gaslöschanlagen, Sprinkleranlagen, Feinsprühlöschanlagen oder Brandvermeidungssysteme sein.

 

  • Feuerlöschgeräte, die für die rasche Bekämpfung von Entstehungsbränden gut geeignet sind.

 

  • Optimaler baulicher Brandschutz, denn Kabel, Versorgungsschächte und –kanäle, Verkleidungen und Fugen sind ideale Wegbereiter für eine schnelle Rauch- und Brandausbreitung.

 

 

 

Märchen über stationäre Löschanlagen im Denkmalschutz

Die Löschanlage stört das Denkmal! Die Gefährdung durch Löschwasser ist größer als die Gefahr eines Brandes! Gaslöschanlagen sind umwelt- und gesundheitsgefährdend! Kennen Sie diese Argumente? Sie sind alle widerlegt.

 

sichergestellte Schriften
nach dem Brand in der
Anna Amalia Bibliothek

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Brandschutz in Museen
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Mit Löschanlagen ausgestattete Denkmäler (Beispiele)
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Brände in denkmalgeschützten Gebäuden und kulturhistorischen Stätten (Auswahl)
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D-97070 Würzburg
Tel.: +49 (0)931 35292-0
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Security 2010 (Essen)
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18.11.2010 - 20.11.2010
denkmal 2010 (Leipzig)
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